Jagdsignale - Kreisjägerschaft Hagen e.V.

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Jagdsignale

Brauchtum


Das Jagdhornblasen ist mit seinen Jagdleit- und Tot-Signalen Bestandteil des  jagdlichen Brauchtums.  

In Wald und Flur sind Jagdhornsignale weit zu hören und dienen auch heute noch der Verständigung z.B. bei Gesellschaftsjagden.

Mit Hilfe der Jagdleitsignale werden z.B. Beginn und Ende eines Treibens verkündet, die Treiber ermuntert und die Jäger, Treiber und Hunde zusammen gerufen.

Mit dem Totsignal für ein erlegtes Stück Wild erweist der Jäger dem erlegten Wild seine Ehrerbietung und dankt für den jagdlichen Erfolg.

Darüber hinaus umrahmen und begleiten Jagdhornsignale viele Veranstaltungen der Jäger im jagdlichen und privaten Bereich.

Mit dem Signal "Begrüßung" wird die Jagdgesellschaft begrüßt.

Das Signal "Aufbruch zur Jagd" teilt den Jägern mit, dass die Jagd beginnt.

Mit dem Signal "Das Ganze - Anblasen des Treibens" beginnt die eigentliche Jagd. Alle Waffen dürfen geladen und es darf geschossen werden. Die Schützen dürfen ihren Stand nicht mehr verlassen.

Erklingt das Signal "Hahn in Ruh", so darf kein Schuss mehr abgegeben werden, Waffen sind zu entladen und der Schütze darf seinen Stand verlassen.

Erklingt der Hornruf "Sammeln der Jäger" begeben sich alle Jäger zum Sammelplatz.

Den Abschluß einerJagd bildet das Signal "Jagd vorbei - Halali".


Die Totsignale dienen der Ehrung des gestreckten Wildes.


Am Ende rufen die Bläser zum Schüsseltreiben, d.h. "Zum Essen"


©
Kreisjägerschaft Hagen e.V. 2014

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