Jägerrecht - Kreisjägerschaft Hagen e.V.

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Jägerrecht

Brauchtum


Als Kleines Jägerrecht bezeichnet man den Anspruch des Erlegers oder der angestellten Jäger auf die eßbaren Teile des Aufbruchs.
Noch heute hat der, der das Wild aufgebrochen hat, Anspruch auf Herz, Leber, Nieren, Lunge und Zunge.

Als Großes Jägerrecht bezeichnet man den Anspruch des Jagdherrn auf Wildbret und Trophäen des erlegten Wildes. Üblicherweise wird aber die Trophäe dem Erleger überlassen.

Regional wurde das Große Jägerrecht als Naturalentlohnung der Jäger angesehen. Die angestellten Jäger erhielten das Haupt (ohne Trophäe), der Hals mit dem Vorschlag bis zur dritten Rippe, die Haut, das Geräusch, also Lunge, Herz, Leber, Nieren und das Feist.


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Kreisjägerschaft Hagen e.V. 2014

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